" Parodontitis, was ist das? "

Blutendes Zahnfleisch ist meistens der erste für den Patienten
wahrnehmbare Hinweis auf eine Zahnbetterkrankung.
Fangen dann einzelne Zähne an, sich in ihrer Stellung zu verändern oder gar
zu wackeln, ist die Erkrankung schon weit fortgeschritten.

Man weiß heute, dass die Parodontitis eine von verschiedenen Bakterien
hervorgerufenen Entzündung ist. Begünstigt wird diese Krankheit ganz wesentlich durch Rauchen.

Den eigentlichen Abbau des Zahnhalteapparats verursachen aber
überschießende Entzündungsreaktionen der körpereigenen Immunabwehr,
er ist also zumindest teilweise durch die genetische Veranlagung bestimmt.
Dieses Gen konnte mittlerweile identifiziert werden, es scheint das selbe
zu sein, welches auch die Veranlagung zu Herzinfarkten bedingt.

Auch andere allgemeinmedizinische Erkrankungen werden mit der
Parodontitis in Verbindung gebracht. Es handelt sich hier also nicht nur um
ein auf den Mundraum begrenztes Problem!

Durch eine Zahnfleischbehandlung kann diese Erkrankung gestoppt
werden.


Sichtbares Zeichen dafür ist, dass das Zahnfleischbluten aufhört.
In günstigen Fällen gelingt sogar eine Regeneration des Zahnhalteapparats.
Dafür stehen moderne Methoden zum Knochenaufbau zur Verfügung.
Auch verloren gegangenes Zahnfleisch (Rezessionen), das zu freiliegenden
und damit empfindlichen Zahnhälsen führt, kann mit geeigneten
Maßnahmen wieder aufgebaut werden.

Weitere Infos zum Thema Parodontalbehandlung bei DGZMK.de finden Sie hier.